Digitalsouveränität

Übereinstimmendes Ziel aller Netzpolitik seit über 20 Jahren  ist, dem Nutzer von Kindheit an bis ins hohe Alter eine hinreichende Aus- und Fortbildung über das gesamte Spektrum der Digitalmedien zu ermöglichen.Hierfür müssen dem Nutzer die Konzepte der Medienpädagogik, die Vermittlung von Medienkompetenz und der Umgang mit Social Media vermittelt werden. Der Begriff Digitalsouveränität umfasst allerdings zwingend auch das Wissen um die vielältigen Netzgefahren (z.B. Privatheitsschutz) sowie ein netzbezogenes Digitalkönnen (z.B. Programmierkenntnisse und Umgangsroutinen).

Auf der Inputkonferenz des mFUND-Projekts DatDigMob am 21. Mai 2019 wurde ein vollständiger  Konsens  in  der  Diskursrunde deutlich:  Nicht  nur  eine gesellschaftlich  konsensuell erarbeitete  Digitalordnung  mit  einer klar  formulierten  Datengovernance, sondern auch  nur erhebliche  Anstrengungen  für  eine  Digitalsouveränität  der  Nutzer  werden  unsere Chancen in der Globalisierung sichern. 

Digitalautarkie    

Es bietet sich an, zur Unterscheidung der verschiedenen Begriffe von  Souveränität den neuen Begriff Digitalautarkie‘ zu verwenden. In der heutigen Sprachverwendung wird der Begriff der Autarkie primär im wirtschaftlichen Kontext gebraucht und bringt dabei zumeist die materielle und ökonomische Unabhängigkeit eines Einzelnen, einer Gruppe oder eines Staates zum Ausdruck.

Digitalkönnen

Ein netzbezogenes www.digitalkoennen.de  (z.B. Programmierkenntnisse und Umgangsroutinen) fallen als Bildung und Ausbildung in die Zuständigkeit der Bundesländer.