Entstehung der Sammlung seit 1978 

  

Sammlung Informationsgesellschaft

Die Sammlung Informationsgesellschaft entstand seit 1978 als Präsenzbibliothek mit derzeit rund 15.000 Büchern und Dokumenten im Laufe der Arbeit der Stabsabteilung „Technik und Gesellschaft“ der damaligen Standard Elektrik Lorenz AG (SEL), die in ihrer Funktion auch die 1979 beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gegründete fiduziarische Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung betreute.

Von 1998 bis 2004 stand die Präsenzbibliothek für mehrere Dissertationen, Diplom- und Magisterarbeiten sowie für zahlreiche Praktikanten-Abschlussarbeiten als Basis zur Verfügung. Studierende der Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim nutzten sie regelmäßig für Seminarvorbereitungen.

2004 wurde die zur Entsorgung bestimmte ehemalige Werksbibliothek der Alcatel-SEL AG (einschließlich „Informatikwerk SEL 1956-1962“) teilweise der Bibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin übereignet und mit Stiftungsmitteln außerhalb des Firmensitzes in Mieträumen integriert. Zahlreiche Ergänzungen erfolgten durch Übergaben historisch relevanter Bücher und Dokumente durch ausgeschiedene Mitarbeiter der Firma.

2009 übernahm der gemeinnützige Förderverein Stiftungsverbundkolleg e.V. die Bibliothek und konnte mithilfe von Spenden auch deren bibliothekarische Pflege incl. Katalog-Software sicherstellen. In diesem Zeitraum konnten wegen mehrerer erforderlicher Komplettumzüge in Stuttgart-Zuffenhausen keine betreuten Bibliotheksprojekte stattfinden.

 

Weitere assoziierte Sammlungen

Weitere Sammlungen konnten schon 2012 zur Erweiterung der Präsenzbibliothek aufgenommen (jedoch noch nicht katalogisiert) werden:

  • Sammlung des Politikwissenschaftlers und Historikers Dr. phil. Dieter Klumpp, die neben vielfältigen Dokumenten zur Informationsgesellschaft auch umfangreiches Material zur Medienpädagogik (1972-1978).

  • Archiv des Forum Soziale Technikgestaltung beim DGB Baden-Württemberg seit 1991, die von dessen Leiter Welf Schröter zur Katalogisierung und Aufarbeitung eingebracht wurden. Thematisch stehen hier der Wandel der Arbeit angesichts wachsender elektronischer Geschäftsumgebungen und die soziale Gestaltung neuer IT-gestützter Lernkulturen und Lernwege im Zentrum.

  • Von großer Bedeutung sind auch aufbereitete Sammlungen von bereits digitalisierten Dokumenten, wie sie unter anderen Dipl.-Inf. Jörg Pohle (Doktorand HU Berlin/ Informatik) zur wissenschaftsgeschichtlichen Entwicklung von „Datenschutz und Privatheit“ zur Verfügung gestellt hat.

  • Im August 2013 wurden von Prof. Dr. Günter Koch, Execupery Wien,  bereits Kooperationsvereinbarungen mit dem Computerpionier Prof. Dr. Heinz Zemanek und seinem umfangreichen Archiv in der TU Wien getroffen. Nach dem Tod von Heinz Zemanek am 16. Juli 2014 ist die Kooperation hinfällig, sein Archiv wird jedoch an der TU Wien dem Vernehmen nach weitergepflegt.
  • Weitere internationale Kooperationspartnerschaften (u.a. Frankreich, Spanien, Italien) sind im Rahmen des Projekts "Cultural Heritage Infosociety" verabredet.
  • Zur Geschichte des E-Government /Verwaltungsmodernisierung siehe die Links zur Homepage von Prof. Dr. Klaus Lenk sowie zur GI-Fachgruppe Verwaltungsinformatik (Prof. Dr. Jörn von Lucke).

 

 

 

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