Informatisierung Historie

Die Darstellung der Geschichte des Internet in Deutschland ist nur in einer Gesamtschau der Entwicklungen der Computertechnik, der Nachrichtentechnik, der Softwaretechnik einerseits und andererseits deren Organisation wie Enkulturation in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu leisten.

Auf Einladung von Prof. Wolfgang Coy, Prof. Werner Zorn u.a. beteiligt sich instkomm seit 1.4.2012 an der Erarbeitung eines Förderantrags an die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Dabei sollen insbesondere die katalogisierten Dokumente der "Sammlung Informationsgesellschaft" des SVK e.V. zu den einzelnen Teilgebieten eingebracht werden.

Status: Vorbereitung Literaturbericht, Publikation, Mitarbeit an Antragstellung DFG

Beteiligte: Dr. Dieter Klumpp, Prof. Dr. Martin Richartz, Welf Schroeter, u.a.

 

Meilensteine Nachrichtentechnik

Bis in die neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts gingen vom Standort Deutschland wichtige Impulse für die Entwicklung der Netzsystemtechnik, der Übertragungstechnik und der Endgerätetechnik aus, die als Meilensteine für die weltweite Entwicklung hin zur integrierten Kommunikation und konvergenten Diensten gelten.

Mit der Katalogisierung der Dokumentensammlung Informationsgesellschaft des SVK e.V. werden Dokumente, die Ereignisse, Projekte oder besondere Objekte mit der jeweiligen Verortung beschreiben, identifiziert und für die weitere Aufarbeitung zur Verfügung gestellt.

Die Katalogisierung des Teilgebiets "Nachrichtentechnik" erfolgt im Projekt-Auftrag und mit freundlicher Unterstützung des VDE - Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V., Frankfurt.

 

Literatur

Ein Beispiel für die "Quellenrettung" von vielen Dokumenten der achtziger und neunziger Jahre stellt ein unveröffentlichtes Redemanuskript von vor 30 Jahren dar. Vom Eröffnungsreferat (Dieter Klumpp auf der Tagung "Neue Informationstechnologien und Medien" der Evangelischen Akademie Arnoldshain am 17.06.1983) ist im Katalog der Sammlung Informationsgesellschaft nur noch eine Papier-Kopie erhalten, das Original wurde damals auch als Backup auf der Festplatte eines IBM PC und einer Floppy Disk 5,25 Zoll gespeichert. Der PC ging den Weg des Elektronikschrotts, die Floppy Disk ist auch mangels alter Hardware nicht mehr lesbar. Um also den historischen Wert eines Dokuments zu prüfen, muss ein pdf-Dokument erzeugt werden. Eine OCR-Fassung bedürfte zu aufwändiger Nacharbeit.

Die Lektüre des 30 Jahre alten Texts könnte nach Auffassung des Autors aus heutiger Sicht zumindest vergnüglich sein. pdf Klumpp1983a (pdf 2,9 MB)